Multi Score Screen

Anzeigetafel für mehrere Plätze: alle Courts über ein Dashboard steuern

Bei vier, sechs oder zehn Plätzen wird es mühsam, jeden Spielstand einzeln zu verwalten. Eine Mehrplatz-Anzeige bündelt alle Courts in einem Dashboard.

Von AYM FlowVeröffentlicht: 5 Min. Lesezeit

Eine Anzeigetafel für mehrere Plätze zeigt den Live-Spielstand jedes Matches auf dem Fernseher des jeweiligen Platzes, während der Status aller Plätze in einem einzigen Admin-Dashboard sichtbar ist. Jeder Platz verhält sich also wie eine eigene Anzeigetafel, verwaltet werden aber alle über ein Konto. Ob Padelclub mit vier Courts oder Tennisakademie mit zehn Plätzen: Je mehr Plätze, desto stärker entlastet dieses Prinzip das Personal und desto besser wird das Erlebnis für die Spieler. In diesem Beitrag erklären wir, wie das funktioniert, welche Aufgaben Sie zentral erledigen und wie Sie die Einführung angehen. Als Beispiel dient unsere eigene Mehrplatz-Anzeigetafel Multi Score Screen.

Warum eine eigene Tafel pro Platz nicht reicht

Viele Anlagen beginnen mit einer separaten LED-Tafel oder einer Klapptafel an jedem Platz. Ab drei Plätzen zeigen sich die Grenzen: Jedes Gerät hat eine eigene Fernbedienung, Batterien sind leer oder die Fernbedienung ist verschwunden, die Rezeption muss hinauslaufen, um zu sehen, welches Match vorbei ist, und am Turniertag schreiben Helfer die Ergebnisse von Platz zu Platz auf Papier ab. Weil die Tafeln nichts voneinander wissen, entsteht nie ein Gesamtbild der Anlage.

Dazu kommt die fehlende Einheitlichkeit. Zu unterschiedlichen Zeiten gekaufte Geräte sehen verschieden aus, haben andere Tasten und brauchen jeweils eine eigene Einweisung; wer den Platz wechselt, steht vor einer neuen Bedienung. Bei einer Mehrplatz-Lösung nutzen alle Plätze dasselbe Design, dieselbe Schiedsrichter-Eingabe und dieselben Regeln.

Was Sie über ein Dashboard erledigen

Im Admin-Bereich von Multi Score Screen erledigen Sie folgende Aufgaben, ohne von Platz zu Platz zu gehen:

  • Platzstatus-Übersicht: Auf einen Blick sehen, ob ein Platz frei, belegt oder reserviert ist.
  • Einstellungen pro Platz: Sportart, Spielmodus, Mietdauer und Stornofrist für jeden Platz separat festlegen.
  • Automatische QR-Codes und PINs: Für jeden Platz entstehen Beitritts-QR-Code und PIN automatisch; Spieler scannen und sind im Match.
  • Reservierungskalender: Buchungen anlegen, ändern oder stornieren, Kalender nach Zeit und Status filtern.
  • Live-Steuerung: Spielernamen korrigieren, den Stand anpassen und Matches bei Bedarf direkt im Dashboard führen.
  • Ein Login: Alle Plätze laufen über ein Vereinskonto, getrennte Anmeldungen entfallen.

So sieht die Rezeption vom Tresen aus, welcher Platz gerade frei geworden ist, und schickt wartende Spieler direkt dorthin. Ein Trainer zählt die Trainingseinheit auf dem eigenen Handy, während die Anlagenleitung alle Plätze gleichzeitig im Blick hat.

Erlebnis für Zuschauer und Spieler

In Anlagen mit vielen Plätzen denken Zuschauer oft an einen anderen Court: Wie steht es im Match der Freundin, wann beginnt das nächste Spiel? Wer den QR-Code auf dem Bildschirm eines Platzes scannt, öffnet den Live-Link zu diesem Match im Browser des Handys – eine App ist nicht nötig. So verfolgen Eltern im Vereinsheim das Spiel ihres Kindes am anderen Ende der Anlage. Nach Spielende erscheint ein Sieger-Bildschirm mit den Satzständen, den Spieler gern fotografieren und teilen.

Sponsoren steuern: welche Werbung auf welchem Platz?

Mehr Plätze bedeuten mehr Werbefläche. Sponsorenbilder oder -videos laden Sie einmal hoch und wählen, auf welchen Plätzen sie laufen. Während des Spiels steht eine Logoleiste unter dem Spielstand; ist ein Platz frei, zeigt der Bildschirm Vollbildwerbung im Wechsel, zusammen mit einem QR-Code für die nächsten Spieler. Den Centre Court reservieren Sie zum Beispiel für den Hauptsponsor, auf den übrigen Plätzen werben lokale Betriebe. Freigegebene Inhalte kommen automatisch in die Rotation.

Bessere Entscheidungen mit Auslastungsdaten

Einzelne Tafeln liefern keinerlei Daten. Eine Mehrplatz-Lösung wertet Reservierungen und die Auslastung je Sportart aus und exportiert sie per Klick als CSV. Damit beantworten Sie kleine, aber wichtige Fragen: Welche Plätze bleiben werktags abends leer? Rechtfertigt die Padel-Nachfrage den Umbau eines Tennisplatzes? Für welche Uhrzeiten lohnt sich ein Nebenzeiten-Angebot? Entscheidungen stützen sich so auf die tatsächliche Nutzung statt auf Bauchgefühl.

Beispiel: ein voller Abend in einer Anlage mit sechs Plätzen

Um 19 Uhr sind fünf von sechs Plätzen belegt, einer ist reserviert. Die Rezeption sieht in der Platzstatus-Übersicht, dass auf Platz 3 der letzte Satz läuft und Platz 5 seit zwanzig Minuten frei ist. Das wartende Doppel wird direkt auf Platz 5 geschickt, scannt den QR-Code auf dem Bildschirm, gibt die PIN ein und zählt ab sofort auf dem eigenen Handy. Gleichzeitig führt ein Trainer auf Platz 1 eine Einzelstunde und hält den Stand mit dem Smartphone in der Tasche fest.

Im Vereinsheim verfolgt ein Vater das Jugendmatch auf Platz 2. Ist das Spiel auf Platz 3 beendet, erscheint der Sieger-Bildschirm; wenige Minuten später wechselt der freie Platz zu Sponsorenwerbung und einem QR-Code für die nächsten Spieler. Am Ende des Abends lädt die Leitung den Bericht zu Buchungen und Auslastung als CSV herunter und plant ein Angebot für Werktage nach 21 Uhr. Niemand musste von Platz zu Platz laufen, nach Spielständen fragen oder eine Fernbedienung suchen.

So starten Sie die Einführung

  1. Mit einem Pilotplatz beginnen: den meistgenutzten Platz wählen, den Fernseher vorbereiten und eine Woche lang in echten Matches testen.
  2. Festlegen, wer zählt: Im Freizeitspiel zählen die Spieler selbst, im Ligabetrieb das Kampfgericht. Die Eingabe erklären wir ausführlich im Beitrag zur Schiedsrichter-App für den Spielstand.
  3. Plätze schrittweise ergänzen: Läuft der Pilot rund, folgen die übrigen Plätze mit denselben Einstellungen; jeder Platz erhält per E-Mail einen eigenen Lizenzschlüssel.
  4. Tarif nach Platzanzahl wählen: Pro deckt bis zu 5, Elite bis zu 10 Plätze ab; für mehr Plätze oder eine unbefristete Lizenz gibt es Unlimited pro Platz.
  5. Den Turniertag proben: Vor der ersten Veranstaltung mehrere Plätze gleichzeitig im Testbetrieb nutzen. Den Turnierablauf beschreiben wir im Ratgeber zur Turnier-Software.

Welche Sportarten werden unterstützt?

In den Tarifen Pro und Elite kann ein Platz ohne neue Einrichtung oder separates Login zwischen Sportarten wechseln. Unterstützt werden Padel, Tennis, Pickleball, Badminton, Squash, Tischtennis, Volleyball und Padbol. Allgemeine Auswahlkriterien finden Sie in unserem Ratgeber zur Anzeigetafel-Software, den aktuellen Funktionsumfang in der Produktübersicht von Multi Score Screen.

Wenn Sie die Einrichtung für Ihre Anlage gemeinsam planen möchten, nehmen Sie Kontakt auf – wir stellen die Schritte passend zu Platzanzahl und Sportarten zusammen.

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Häufig gestellte Fragen

Brauche ich für jeden Platz ein eigenes Handy oder Tablet?

Wer den Stand eingibt, braucht nur ein Smartphone. Schiedsrichter, Kampfgericht, Trainer oder Spieler nutzen ihr eigenes Gerät; spezielle Hardware ist nicht nötig.

Kann auf einem Platz Tennis und auf einem anderen gleichzeitig Padel laufen?

Ja. Die Sportart wird pro Platz eingestellt, jedes Match zählt nach den Regeln seiner Sportart. In Pro und Elite kann ein Platz zudem zwischen Sportarten wechseln.

Wie viele Plätze lassen sich über ein Konto verwalten?

Pro deckt bis zu 5 Plätze ab, Elite bis zu 10. Für mehr Plätze gibt es die Unlimited-Lizenz pro Platz.

Lassen sich Auslastungsberichte exportieren?

Ja. Reservierungszahlen und Auslastung je Sportart lassen sich per Klick als CSV herunterladen.

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